geistliches Wort

Liebe Stockeldorferinnen und Stockelsdorfer,

gerade in der aktuellen Lage merken wir, was die Menschen in den „systemrelevanten Berufen“ für die Gesellschaft Wichtiges leisten: Leben retten und unsere Versorgung sichern. Dafür sei ihnen auch an dieser Stelle ganz herzlich gedankt!

Dazu passt, dass dieser Sonntag, der den Namen „Judika“ trägt, auch traditionell daran erinnert, dass für uns als Christen die Themen „Recht und Gerechtigkeit“ von zentraler Bedeutung sind.

Lassen Sie uns deshalb an diesem Sonntag für alle beten, die für uns da sind. Und lassen Sie uns auch für mehr Gerechtigkeit in unserer Gesellschaft und in der Welt Fürbitte halten.

Am Sonntag um 10.00 Uhr wird nach dem Glockengeläut in der Kirche das Osterlicht entzündet. Jeder und jede ist eingeladen bei sich zu Hause eine Kerze anzuzünden und zu beten.

Herzliche Grüße,

Ihre Pastorin Brigitte Mehl

Gott,

Wir leben in bewegten Zeiten und erfahren,
dass Gewohntes in Frage gestellt wird,
dass Lieferketten unterbrochen werden und Werke stillstehen.
Gott, wir sind voller Sehnsucht nach einer gerechteren Welt,
in der Menschenrechte und Umweltstandards gelten.

Wir bitten Dich für alle, die für uns da sind:
für die mutigen und ausdauernden Helferinnen,
für Pflegende, Ärzte, Verkäuferinnen
für alle Einsatzkräfte und Menschen in verantwortlichen Positionen.

Wir bitten Dich, behüte alle mit denen wir verbunden sind – in der Nähe und in der Ferne.
Halte sie gesund, ihre Seele und ihren Körper.
Gott leite uns durch die kommende Zeit.

Amen

Gebetet wird immer noch.

Wenn auch das öffentliche Leben langsam immer stiller wird, und auch viele Kirchen wegen des Corona Virus geschlossen sind. Viele Menschen haben gute Ideen, wie sie anderen Menschen in dieser Zeit ganz konkret helfen können. Das ist jetzt eine Stärke unserer Gesellschaft.

In diesen Tagen haben viele Menschen Sorgen. Sorgen vor der Gefahr der Ansteckung durch das Virus, vor der Ausbreitung, oder davor, was noch alles kommen wird. Und ganz konkret machen wir uns Sorgen um liebe Menschen, Familienangehörige, Freunde in der Nähe oder auch weiter weg.

Stärkend ist es, dass Menschen dann stellvertretend in Kirchen Gebete sprechen, zuhause mit einem stillen Gebet eine Kerze ins Fenster stellen oder andere Menschen in ihr Gebet mit einschließen. Ich empfinde es als sehr wertvoll, dass es das in unserem Land immer noch verlässlich gibt.

Sie alle können wir in unser Gebet mit einschließen. Und wir stehen damit nicht allein, selbst wenn wir uns nicht gemeinsam in der Kirche dazu versammeln. Allein das Wissen darum, dass viele mitbeten, hilft. Wir können uns etwas stärker und getröstet fühlen.

Bleiben Sie behütet!            Pastor Wolfram Glindmeier

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