geistliches Wort

Es ist Erntezeit. Das Getreide ist reif und wird von den Halmen gedroschen. Für uns ist es trotz aller Hitze eine gute Zeit. In diesem Jahr kann das Korn einfach in die Scheunen und Silos kommen. Es ist reichlich gewachsen und muss nicht mehr viel getrocknet werden.

Das scheint uns manchmal so selbstverständlich zu sein. Und doch hat gerade diese Corona-Zeit gezeigt, wie wenig Selbstverständliches es auf unserer Welt gibt. Alles kann mit einem Mal auch ganz anders sein.

Deshalb ist es nun Zeit, dankbar zu sein. Für all das, was uns hier in unserem Land und unserem Umkreis geschenkt wird:  Das Korn, das Essen und Trinken, die Gemeinschaft mit und die Liebe von anderen Menschen…..                                                                                             Nehmen wir uns Zeit, zu ernten und zu danken. Denn das kann unser Leben reicher und glücklicher machen.

Hans Kilian, Pastor in Stockelsdorf  

Liebe deine Krise!

Ein kleines Büchlein fällt mir in die Hände: „Liebe deine Krise“. Ich staune. Wie soll ich meine Krise lieben? Ich schlage das Büchlein des Hamburger Künstlers Jan Rieckhoff in der Mitte auf. Schwarz. Ja, stimmt, so sieht es aus, wenn man auf dem Tiefpunkt einer Krise angekommen ist. Alles Schwarz. Kein Ausweg. Ich schlage die nächste Seite auf.

Ein Lichtstrahl fällt ins Dunkel. Wenn das geschieht, geht es wieder aufwärts. Auf den nächsten Seiten sind Dinge abgebildet, die ich lieben lernen kann: Sportliche Betätigung, eine Reise planen, es sich schön machen, sich ein Steckenpferd zulegen, sich selbst etwas Gutes tun, anderen Gutes tun…

Ich sehe auf und denke an das Wort aus der Bibel: „Woher kommt mir Hilfe? Meine Hilfe kommt von Gott dem Herrn, der Himmel und Erde gemacht hat!“ In der Krise kann ich mich wieder neu ausrichten, an Erfahrung reifen, Vertrauen gewinnen. So kann ich auch die Krise lieben lernen. Wunderbar!

Herzliche Grüße, Ihre Brigitte Mehl

"Ich war hier." Dieser Satz kam mir in den Sinn, als ich diese kleinen steinernen Kunstwerke gesehen habe.

Kein Mensch war weit und breit zu sehen. Wer sie wohl erschaffen hat? Welche Gedanken dieser Mensch wohl hatte? Sonst sehe ich im Sommer öfter Menschen, die geduldig die Steine aufeinander stapeln oder den schon vorhandenen Stapel im Vorbeigehen erweitern.

"Es ist hier kein Mensch bei uns; siehe aber, Gott ist der Zeuge zwischen mir und dir." (1 Mose 31,50)

Gott hat uns gesehen. Bleibt mit uns verbunden und verbindet uns alle miteinander unter seinem weiten Himmel.

Ich wünsche Ihnen und Euch, dass diese Verbindung spürbar wird.

Ihre und Eure Vikarin J. Braunsteiner 

Denn wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz      (Matthäus 6, 21)

Kennen Sie das auch? Da kommt man an einen Strand und will nur ein bisschen spazieren gehen und schon geht es los mit dem Sammeln von Muscheln oder von glatt geschliffenen Kieselsteinen, die da am Uferrand glitzern. Und schon füllen sich Tüten und Taschen und es wird immer mehr.

Menschen sind Schatzsucher. Ob es die Schätze sind, die wir auf dem Weg finden, die es zu sammeln lohnt und die ein Herz füllen können. Oder ob es die Schätze sind, die mir ein fremdes Land, eine schöne Stadt, nette Menschen und gute Gespräche bringen. Menschen sind Schatzsucher.

Jesus sagt: Sammelt keine Schätze auf dieser Welt. Die können verloren gehen, zerstört werden oder man nimmt sie euch weg.

Sammelt Schätze im Himmel. Denn wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz.

Ich wünsche Ihnen einen wunderschönen Schatzsuchersommer.

Ihre und Eure Maren Griephan, Diakonin

Ich danke dir dafür, dass ich wunderbar gemacht bin.“

So steht es in Psalm 139 - und gemeint sind wir Menschen: im Mutterleib gebildet, von Gott erkannt, seitdem er „unsere Nieren bereitet“ hat.

Tauche ich morgens und abends in das fast unendlichen Himbeer-Meer ein, das seit ein paar Jahren am Garten-Ende in den Himmel wächst, danke ich Gott. Dafür, dass er: ja, klar, den Menschen - aber auch Himbeeren geschaffen hat. „Wunderbar sind deine Werke; das erkennt meine Seele.“

Weiterhin einen Beeren-Sommer wünscht Ihnen

Ihre Pastorin Almuth Jürgensen

Einen gesegneten Sommer!

Ich wünsche Ihnen und Dir einen schönen, einen wohlbehaltenen, einen gelungenen, einen gesegneten Sommer.

Einen Sommer mit Ruhezeiten und guten Momenten.

Einen Sommer, in dem Sie mit lieben Menschen gute Zeiten verbringen. Wo sie selbst Freude geschenkt bekommen und Freude verschenken.

Ich wünsche Ihnen, dass Sie behütet sind und bleiben! Dass Sie einen guten Engel an Ihrer Seite spüren! Dass Sie im Vertrauen auf Gottes guten Segen durch die Zeit gehen.

Bleiben Sie behütet!

Pastor Wolfram Glindmeier

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