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Erntedank. Trotz Corona? Natürlich! Zu Beginn der Pandemie haben wir einen Eindruck davon bekommen, was Mangel bedeuten kann: leere Regale. Nudeln, Reis, Mehl, H-Milch, Toilettenpapier, Gemüse und Obstkonserven, Hefe: alles kurzfristig nicht lieferbar. Wer schlau war, hatte vorgesorgt und den eigenen Keller gefüllt. Viele waren schlau – andere hatten das Nachsehen. Inzwischen hat sich vieles normalisiert.  

Trotzdem gibt es jede Menge Anlass, dankbar zu sein. Für alles, was in dieser Zeit gelungen ist und was uns geholfen hat, mit der besonderen Situation klarzukommen. Für die Unterstützung in der Nachbarschaft. Für neue Kontakte und besondere Erfahrungen. Manche haben in der Zeit des Lockdowns und danach ihren Garten und die nähere Umgebung neu kennen und schätzen gelernt – mit all dem, was dort wächst und blüht und Früchte bringt.

Und es gibt jede Menge Anlass, dass wir uns noch mehr als bisher unserer Verantwortung für die Zukunft der Schöpfung und für den Zustand unserer Erde bewusst werden. Wie kann es gelingen, dass genug zum Leben für alle da ist – und dass Einzelne nicht das Gefühl haben, sie kämen zu kurz? Das Erntedankfest ist auch eine Gelegenheit, zu fragen:

Womit bin ich so gesegnet, dass ich es teilen kann.

Wie wird das Herz so fröhlich und groß, dass es gerne gibt?

 

Bleiben Sie behütet und dankbar Ihre und Eure Maren Griephan

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